Argumentarium

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Wir sind gegen die Revision des Sozialhilfegesetzes, weil es…

… falsch ist zu behaupten, Sozialhilfebeziehende erhielten zu viel Geld.
Die Unterstützung nach den SKOS-Richtlinien richtet sich nach statistischen Grundlagen und sichert nichts mehr als die Existenz.

… feige und ungerecht ist, gegen die Wehr- und Machtlosen in einer Gesellschaft zu treten.
Armutsbetroffene sind nicht schuld am Armutsproblem, sie noch ärmer zu machen ist ungerecht!

… ideen- und konzeptlos ist, das Armutsproblem mit Sparen zu bekämpfen.
Die Verarmung wird dadurch weiter zunehmen. Das Armutsproblem ist damit nicht gelöst.  

… verantwortungslos ist, von den SKOS-Richtlinien abzuweichen.
Der Bundesrat delegiert die Verantwortung für eine harmonisierte Sozialhilfe an die Kantone. Prompt weicht der Kanton Bern vom Konsens ab. Wie peinlich!

… bürokratisch ist, mit einem Gesetz den Verwaltungsaufwand zu vervielfachen.
Die detaillierten Einteilungen und Abgrenzungen generieren nur Arbeit und nützen nichts.

… undemokratisch ist, wenn ein so wichtiges Gesetz ohne Profis beschlossen wird.
Das Erfahrungs- und Fachwissen wurde nicht mitberücksichtigt, eine Vernehmlassung wurde nicht durchgeführt.

 

Wir sind für den Volksvorschlag, weil er…

… zur Existenzsicherung nach SKOS steht, taugliche individuelle (Bildung und Qualifizierung) und gesellschaftliche (Zusammenarbeit mit der Wirtschaft; Ergänzungsleistungen für älter Dauerarbeitslose)

Lösungsvorschläge bietet, einfach umzusetzen, bei Fachpersonen und Betroffenen breit abgestützt ist und im direktdemokratischen Verfahren genehmigt werden soll.

 

Ein Nein zum Sozialhilfegesetz ist ein Ja zu einem fairen, verantwortungsbewussten, lösungsorientierten und demokratischen Kanton Bern!
Darüber hinaus wünschen wir uns mehr Solidarität, mehr Toleranz, mehr Gemeinschaft und mehr mutige Visionen im Hier und Jetzt und für unsere Zukunft im Kanton Bern!

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